Neue Uni Nürnberg: In der Strukturkommission muss unbedingt die Region vertreten sein!

Landtagsabgeordnete Helga Schmitt-Bussinger freut sich über die offizielle Berufung von 16 Wissenschaftlern, die als Strukturkommission das Konzept für die Uni Nürnberg erarbeiten sollen, weil damit Bewegung in die Errichtung einer Nürnberger Universität kommt. Überhaupt nicht verständlich ist für sie, dass in dem ständigen Gremium kein Vertreter aus der Region vertreten ist:

„Insgesamt 16 Wissenschaftler umfasst die Strukturkommission, die das Konzept der Universität Nürnberg erarbeiten soll. Wenn diese Universität starke Impulse an die Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung der Metropolregion entfalten soll, dann muss sie so konzipiert sein, dass sie bestmöglich auf die Bedürfnisse des Städtevierecks Nürnberg-Erlangen-Fürth-Schwabach und der Metropolregion abgestimmt ist. Unter den Wissenschaftlern der Strukturkommission findet sich leider kein lokaler Fachmann. Weder aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung, Verwaltung oder Politik“, kritisiert Schmitt-Bussinger.

„Herr Minister Spaenle lobt die 16 Wissenschaftler in den höchsten Tönen – sicher zu recht. Aber Know-How vor Ort wird damit nicht miteinbezogen. Und das muss geändert werden. Denn die Firmen, Verbände oder Institute wissen sehr gut, welche Fachrichtungen Synergieeffekte erzeugen und damit Nürnberg und die Region nach vorne bringen. Und darum muss es auch gehen.“

Die Strukturkommission wird die wissenschaftliche und organisatorische Konzeption für die Universität Nürnberg erstellen, die 2018 dem Wissenschaftsrat zur Begutachtung vorgelegt werden soll. Im Jahr 2020 soll der Ministerrat über die Umsetzung des Konzepts entscheiden. Die Strukturkommission soll „anlassbezogen…um die Vertreter von Kommunen, Hochschulen und Wirtschaft in der Region“ erweitert werden, so der Kabinettsbeschluss.

Schmitt-Bussinger: „Die regionalen Vertreter dürfen kein Anhängsel sein, sondern ich erwarte, dass sie feste Mitglieder der Strukturkommission sind, weil dort die Entscheidungen getroffen werden.“

 

Nürnberg, 25.25 Juli 2017

Für Rückfragen erreichen Sie Helga Schmitt-Bussinger unter 0171-867 0000

Bildquellen

  • Frankenflagge abg pixelio.de: abg / pixelio.de

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