„Ohne Ehrenamt wäre unser Gemeinschaftsleben gar nicht möglich“

Etwa 120 Bürgerinnen und Bürger waren anwesend, als Helga Schmitt-Bussinger zusammen mit der Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags, Inge Aures, vergangenen Freitag zum Empfang auf die Burg Abenberg einlud.

„Ehrenamt im Landkreis Roth – vielfältig und unentbehrlich“ war das Thema dieses Abends, das viele Ehrenamtliche aus dem Landkreis Roth anlockte, den Worten der beiden Landtagsabgeordneten, dem Grußwort des Abenberger Bürgermeisters, Werner Bäuerlein, sowie der Rede des neuen Rother Landtagskandidaten Marcel Schneider – ein durch sein großes soziales und ehrenamtliches Engagement bekannter Friseurmeister – zuzuhören.

Alle Redner stellten dabei sehr klar dar, was ehrenamtliches Engagement in der heutigen Zeit für unsere Gesellschaft bedeutet und die Aussage von Werner Bäuerlein „ohne Ehrenamt wäre unser Gemeinschaftsleben gar nicht möglich“, wurde auch von den anderen Rednern stets unterstrichen.

Doch der Empfang sollte nicht dazu dienen, die Gäste zu überzeugen, sich in der Gesellschaft mehr einzubringen – Helga Schmitt-Bussinger und Inge Aures bedankten sich bei den Anwesenden für ihr ehrenamtliches Engagement in den verschiedensten Bereichen, zum Beispiel in Sportvereinen, Feuerwehren, Tierschutzorganisationen oder auch Schützenvereinen. Deshalb betonte Helga Schmitt-Bussinger in ihrer Begrüßungsrede, dass es ihr bei dem Empfang vor allem darum gehe, „Danke“ zu sagen und neue Netzwerke zu knüpfen. Diesen Zweck griff auch Schmitt-Bussingers Landtagskollegin Inge Aures in ihrer Festrede auf, in der die Kulmbacherin im typisch oberfränkischen Dialekt witzig und frech über ihre eigenen ehrenamtlichen Erfahrungen als Tochter eines Feuerwehrmanns oder ihre Zeit als Bürgermeisterin referierte und sprach auch schwierige Fälle an, die ohne ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gar nicht gelöst werden könnten. Dabei nannte sie neben genauen Statistiken über ehrenamtliches Engagement auch die Flüchtlingskrise und berichtete zudem über die schrecklichen Erfahrungen, die Mitarbeiter von Hilfsorganisationen machten, als sie vor wenigen Monaten 18 Tote aus einem verbrannten Bus bergen mussten. Insgesamt würden Ehrenamtliche, vor allem in Franken, noch viel zu wenig wertgeschätzt. Deshalb seien Empfänge wie dieser umso wichtiger, bei dem die Ehrenamtlichen auch mal etwas zurückbekommen sollen.

In geselliger Atmosphäre lauschten die Anwesenden neben den Reden an diesem Abend vor allem der tollen musikalischen Umrahmung der Schwabacher Musiker Lucas Linner, Lara Schneider und Katharina Schlammberger, die von ihrer Lehrerin Brigitte Becker am Klavier begleitet wurden. Neben Stücken von Mozart und Felix Mendelssohn-Bartholdy präsentierten die drei jungen Erwachsenen auch modernere Stücke aus den Musicals „Les Misérables“ oder „Elisabeth“ par excellance und versuchten sich dabei nicht nur auf Deutsch und Englisch, sondern sangen beim Duett „The Prayer“, im Original von Andrea Bocelli und Celine Dion, sogar auf italienisch. Umrahmt wurden die Gesangseinlagen zusätzlich noch von verschiedenen Klavierstücken der Lehrerin oder Klarinettensoli von Lucas Linner.

Inge Aures und Helga Schmitt-Bussinger konnten somit zusammen mit allen Beteiligten auf einen gelungenen Abend blicken und hoffen, dass sich weiterhin viele Menschen so engagiert ehrenamtlich beschäftigen wie die anwesenden Gäste es bereits vorbildlich tun.

 

 

 

 

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