SPD schlägt Alarm: BOS-Digitalfunkeinführung nicht durch neuen Finanzstreit gefährden

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Die SPD-Landtagsfraktion fordert die Staatsregierung auf, die Einführung des Digitalfunks für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) nicht durch eine Infragestellung der Kostenaufteilung zwischen Freistaat und den betroffenen Kommunen weiter schuldhaft zu verzögern und insgesamt zu gefährden.

In einem am (morgigen) Mittwoch (25. April) im Kommunalausschuss des Landtags zur Abstimmung kommenden Antrag (Drs. 16/12278) verlangt die kommunalpolitische Sprecherin der Landtags-SPD, Helga Schmitt-Bussinger (Nürnberg-Süd/Schwabach), von der Staatsregierung, „unverzüglich über den Sachstand“ bei den Verhandlungen mit den Kommunalen Spitzenverbänden zu berichten und den im Herbst 2009 erzielten Finanzierungskompromiss mit den Kommunen endlich umzusetzen”. Weiterlesen

Kreisumlagen-Initiative aus Wunsiedel: SPD fordert mehr Unterstützung für Kommunen

Der haushaltspolitische Sprecher der BayernSPD-Landtagsfraktion Volkmar Halbleib und die kommunalpolitische Sprecherin Helga Schmitt-Bussinger sehen angesichts des Vorstoßes der Wunsiedeler Bürgermeister erhöhten Handlungsbedarf seitens des Finanzministers, finanzschwachen Kommunen in Bayern endlich unter die Arme zu greifen. “Die Idee, die Kreisumlage für fünf Jahre vom Freistaat übernehmen zu lassen und die Ersparnis in Schulgentilgung und Investitionen zu stecken, beweist: Die Staatsregierung hat Jahrzehnte lang ihre Kommunen im Regen stehen lassen. Jetzt ist dringender Handlungsbedarf gegeben!”, so Schmitt-Bussinger. “Die Kommunen müssen endlich wieder handlungsfähig werden.” Weiterlesen

BOS-Digitalfunkausbau: Eine unendliche Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen

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Die von allen Fraktionen des Landtags seit Jahren geforderte flächendeckende Einführung des Digitalfunks für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Bayern ist nach dem Urteil der SPD „eine von Misserfolgen geprägte unendliche Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen“. Die kommunalpolitische Sprecherin der Landtags-SPD, Helga Schmitt-Bussinger, wies den von Innenstaatssekretär Gerhard Eck auf Antrag der SPD-Fraktion im Kommunalausschuss gegebenen Bericht zum aktuellen Stand als „schiere Schönfärberei“ zurück und machte für die wiederholte Nichteinhaltung selbstgesteckter Ziele das Innenministerium verantwortlich. Weiterlesen

GBW-Wohnungen: Finanzminister Söder ist unseriös

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Die Innenpolitische Sprecherin der SPD Landtagsfraktion, Helga Schmitt-Bussinger, hält Finanzminister Söders falsche Aussage, der Freistaat dürfe GBW-Wohnungen nicht kaufen, für einen Beleg einer Politik des Freistaats zu Lasten der Kommunen:

„Die Staatsregierung hat die Bayerische Landesbank zum kentern gebracht und versucht nun durch falsche Aussagen, die Kosten für die Bergung den Kommunen aufzubürden, um selbst als Saubermann dazustehen. Das ist schäbig“, kritisiert die Kommunalexpertin Helga Schmitt-Bussinger. Nach Auskunft der EU-Kommission dürfe der Freistaat sehr wohl die GBW-Wohnungen kaufen, was Finanzminister Söder bisher immer bestritten hat. Schmitt-Bussinger: „Beide möglichen Gründe für Söders unrichtige Aussagen kommen einer Bankrotterklärung gleich: Entweder der Finanzminister hat keine Ahnung von der Rechtslage, oder aber er hat absichtlich unseriöse Aussagen gemacht. Beides ist eines bayerischen Finanzministers nicht würdig.“ Weiterlesen

Die SPD will keine Beschränkung beim Wahlalter

Als einen schweren Fehler bezeichnet die kommunalpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag Helga Schmitt-Bussinger die Weigerung von CSU und FDP die Altersgrenze für berufsmäßige Bürgermeister und Landräte nicht vollständig abzuschaffen. Alle Appelle von Kommunalpolitikern sind an den Koalitionsfraktionen abgeprallt. Schmitt-Bussinger: „CSU und FDP waren noch nicht einmal bereit, den Minimalkompromiss des Landkreistagspräsidenten aufzugreifen, die Altersgrenze schrittweise anzuheben und zwar bereits zu den Kommunalwahlen 2014 von jetzt 65 Jahre auf 66 Jahre und dann bei den übernächsten Kommunalwahlen auf 67 Jahre. Diese Stufenregelung wäre das Mindeste gewesen“. Weiterlesen