Schmitt-Bussinger: Jahrelanger Einsatz für die Frankenfahne hat sich gelohnt

Zur heutigen (19. April) Entscheidung des Landtagsrechtsausschusses, dass künftig am Tag der Franken vor öffentlichen Gebäuden die Frankenfahre wehen darf, erklärt die Sprecherin der mittelfränkischen SPD-Abgeordneten Helga Schmitt-Bussinger:

“Der jahrelange Einsatz hat sich gelohnt. Franken kommt endlich zu seinem Recht. Die bürokratische Engstirnigkeit der Innenminister Beckstein und Herrmann, die alle Initiativen der SPD seit 2007 abgelehnt haben, dass die Frankenfahne auf öffentlichen Gebäuden gehisst werden darf, sind überstimmt. Sie können ihre Fahne jetzt nach dem Wind richten - und der bläst ihnen ins Gesicht.”

Weiterlesen

Polizeihubschrauberstaffel muss in Roth bleiben

 Helga Schmitt-Bussinger, Innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, und Landtagsabgeordnete für Nürnberg Süd und Schwabach ist besorgt um die Zukunft des Stützpunktes Roth der Polizeihubschrauberstaffel und fragt die Staatsregierung, was diese unternimmt, den Stützpunkt zu sichern:

In einer mündlichen Anfrage zum Plenum am Mittwoch hat die Abgeordnete die Staatsregierung um Auskunft gebeten: „Ich will wissen, was die Staatsregierung konkret unternimmt, um den Standort der Polizeihubschrauberstaffel in der Otto-Lilienthal-Kaserne in Roth zu sichern.“ Bereits im Februar 2011 hatte die Abgeordnete in einer schriftlichen Anfrage um Auskunft gebeten. „Seit über einem Jahr bin ich in dieser Sache aktiv und will wissen, was die Staatsregierung für den mittelfränkischen Standort tut, aber etwas Konkretes war bisher nicht zu erfahren. Auf diese mündliche Anfrage muss der Innenminister öffentlich Stellung beziehen. Ich hoffe, dass er sich seiner Verantwortung für Mittelfranken und den nordbayerischen Raum bewusst ist.“ Weiterlesen

Polizei darf demokratische Kräfte nicht behindern!

Helga Schmitt-Bussinger, Innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, kritisiert das Vorgehen der Fürther Polizei, das dazu führte, dass ein Busunternehmer einen geplanten Transport von Demonstranten von ver.di nach Dresden widerrief und wird das Thema in den Landtag bringen:

Über eine Pressemitteilung der Gewerkschaft ver.di wurde die Abgeordnete darüber in Kenntnis gesetzt, dass eine bereits gegebene Zusage eines regionalen Busunternehmers zur Beförderung einer Gruppe nach Dresden kurzfristig zurückgenommen wurde. Diese beabsichtigte, an einer sehr wohl unterstützenswerten Demonstration gegen den Aufmarsch von Neonazis teilzunehmen. Auch Schmitt-Bussinger hatte sich überlegt, an der Gegenkundgebung teilzunehmen. Die Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 ist für Neonazis jedes Jahr Anlass, dies für ihre Zwecke zu missbrauchen und Geschichtsverfälschung zu betreiben. Sich dagegen zu wehren ist Aufgabe aller demokratischen Kräfte, deshalb haben Gewerkschaften und andere Organisationen bundesweit zur Gegendemonstration in Dresden aufgerufen. Schmitt-Bussinger fordert: „Gesicht zu zeigen, sich den Nazis entgegenzustellen und dabei auch zivilen Ungehorsam zu leisten, ist gerade in einer Zeit, in der unser Land von rechtsterroristischen Morden erschüttert wird, erste Bürgerpflicht.Weiterlesen

Die rechte Szene im strengen Blick

Die mittelfränkischen SPD Abgeordneten und SPD Fraktionsvorsitzender im Nürnberger Stadtrat, Christian Vogel, statteten dem mittelfränkischen Polizeipräsidenten Johann Rast und Polizeivizepräsidenten Roman Fertinger, die nun seit knapp einem Jahr die Polizei in Mittelfranken leiten, einen ersten Besuch ab. Dabei ging es ganz aktuell um Rechtsterrorismus und rechte Gewalt aber auch um die Personalsituation der Polizei in Mittelfranken sowie die Evaluation der Polizeireform:

Die rechte Szene ist nach der Mordserie in ganz Deutschland in den Fokus der Politik, aber auch der Polizeiarbeit gerückt. Polizeipräsident Johann Rast betont, dass die Vorgänge der rechten Szene allerdings natürlich schon immer im Blick der mittelfränkischen Polizei gewesen wären. Auch in Mittelfranken seien verstärkt Aktivitäten rechter Gruppierungen zu vermelden, so das Empfinden von Helga Schmitt-Bussinger, Sprecherin der mittelfränkischen SPD Landtagsabgeordneten. Der Anschlag auf den PKW von Michael Helmbrecht und ein Autos einer Bündnis-Sprecherin in Fürth oder eine Flugblattverteilung an der Berthold-Brecht-Schule in Langwasser sind aktuelle Beispiele. Die Polizei, so Rast, sähe hier sehr genau hin und die Beamten seien besonders sensibilisiert. Ausdrücklich wiesen die Abgeordneten darauf hin, dass der Polizei in Nürnberg, insbesondere der SoKo Bosporus, keine Vorwürfe gemacht werden könnten und sollten, sie hätte sehr gründliche Arbeit gemacht. Allerdings müsse man auf die Frage eingehen, was die Gründe seien, dass bei einer Aufklärungsquote bei Tötungsdelikten von über 95% gerade diese Mordserie nicht rasch aufgeklärt werden konnte. Auch sei die Zusammenarbeit der Verfassungsschutzbehörden deutlich verbesserungsbedürftig. Problematisch sei, so Vizepräsident Fertinger, dass die Straftäter aus der rechten Szene immer jünger werden; ab 16 Jahren aufwärts. Stadtrat Christian Vogel sieht hierin einen Auftrag für bessere, insbesondere politische, Bildung. Beste Prävention sei hier eine gute Bildungs- und Sozialpolitik, hier waren sich Polizeivertreter und Politiker einig. Weiterlesen

Freistaat muss Mittelfranken helfen!

 

Der Freistaat Bayern darf sich 2012 über deutliche Steuermehreinnahmen in Höhe von 1,78 Milliarden Euro freuen. „Jetzt ist die Chance da, dem Bezirk Mittelfranken mehr Finanzmittel zu gewähren“, fordert Schmitt-Bussinger. In einem Schreiben an den Präsidenten des Verbandes der bayerischen Bezirke bittet Mittelfrankens Bezirkstagspräsident Richard Bartsch um eine Erhöhung der Verteilungsmasse gem Art. 15 FAG durch den Freistaat. „Wir stehen hinter dieser Forderung von zusätzlichen 80 Millionen Euro für die Bezirke. Bei den morgigen Gesprächen zum Finanzausgleich hätte der Freistaat die Chance, die Bezirke zu unterstützen. Bei einer Erhöhung der Mittel um 80 Millionen Euro würde Mittelfranken etwa 12 Millionen Euro mehr erhalten.“Wegen der mangelnden Beteiligung des Freistaats an den gestiegenen Kosten des Bezirks muss allein die Stadt Nürnberg im aktuellen Haushalt zusätzlich 20 Millionen Euro an den Bezirk zahlen. Schmitt-Bussinger: „20 Millionen Euro zusätzlich ist eine enorme Belastung für die Stadt, das sind keine Peanuts. Weil der Freistaat sich vornehm zurückhält und die Finanzmittel einbehält, muss die Stadt jeden Euro zweimal umdrehen. Unverschämt und unsozial ist das, man kann es nicht anders sagen. Wenn der Freistaat sich morgen bewegt, würde das Nürnberg ganz wesentlich entlasten.“ Die steten Kostensteigerungen der Sozialhilfe haben in den letzten fünf Jahren die mittelfränkischen Städte, Landkreise und Gemeinden alleine geschultert. Der Freistaat hat sich nicht beteiligt. Weiterlesen