Was machte Graf von Egloffstein mit 1,2 Mio. Euro Steuermitteln?

Das Neue Schloss Pappenheim aus der Sicht des Marktplatzes: Trotz 1,2 Mio. € aus Öffentlicher Hand wurde hier nicht saniert.

Im Rahmen ihrer Denkmal-Touren besuchten MdL Helga Schmitt-Bussinger, Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst, Frau MdL Inge Aures, Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags, Architektin, M.A. für Heritage Conservation, Herr MdL Reinhold Strobl, Mitglied des Landesdenkmalrates das mittelfränkische Pappenheim. Die Grafenfamilie von und zu Egloffstein erhielten aus verschiedenen Fördertöpfen 1,2 Millionen Euro. Alles Steuergelder. Ein Teil der Gelder durfte von der Stadt Pappenheim an Grafen von und zu Egloffstein nur ausbezahlt werden, wenn es eine Gegenleistung für die Stadt gibt. Eine jährliche Öffnung des Schlosses für die Bürger scheiterte an den fast unerfüllbaren Auflagen der von Egloffsteins. Man hat sich geeinigt dafür, die große, stadtbildprägende Südfassade des Neuen Schlosses zu sanieren. Nach Ablauf des Förderzeitraums ist es so: Eben diese Fassade ist nicht saniert worden, wohl aber die nur den von Egloffsteins zugängliche Nordfassade. Zudem wurden offenbar seitens des Landesamtes für Denkmalpflege die sonst strikten baubegleitenden Auflagen und Kontrollen bei von Egloffsteins nicht angewendet, sie konnten wohl tun und lassen, was sie wollten. Das belegt auch eine Antwort der Staatsregierung an Schmitt-Bussinger.

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